Wie ein Rauchmelder funktioniert


Heimrauchmelder sind batteriebetrieben und bieten dadurch zwei entscheidende Vorteile: Sie können von jedermann in wenigen Minuten installiert werden und die Geräte funktionieren auch bei Stromausfall.
Foto-optische Rauchmelder erkennen bereits kleinste Partikel des gefährlichen Brandrauchs in der Raumluft (siehe Grafik) und alarmieren mit einem extrem lauten Alarmton, der auch im Schlaf kaum überhörbar ist.

 

 

Foto-optische Rauchmelder arbeiten nach dem sog. Streulichtprinzip. D.h., im Inneren der Geräte befindet sich eine Rauchkammer, in der von einer Leuchtdiode regelmäßig Lichtstrahlen ausgesendet werden. Ist die Kammer rauchfrei, so treffen diese nicht auf die Fotolinse, da die Oberfläche der Rauchkammer kein Licht reflektiert.

 
   

 

 

 

Dringt Brandrauch in die Rauchkammer ein, werden diese Lichtstrahlen gestreut und dadurch auf die Fotolinse abgelenkt. Der Rauchmelder ‘erkennt’ Brandrauch und löst das Warnsignal aus. Das Gerät alarmiert solange, bis die Kammer wieder rauchfrei ist.

 



Optische Rauchmelder arbeiten praktisch wartungsfrei. Ein Testknopf ermöglicht die regelmäßige Überprüfung der Funktionsbereitschaft. Der fällige Batteriewechsel (bei Alkaline-Batterien nach 2 – 3 Jahren) wird durch einen regelmäßig wiederkehrenden Piepton gemeldet. Gute Markengeräte leisten dieses Warnsignal vier Wochen lang, damit Sie den notwendigen Batteriewechsel auch bei längerer Abwesenheit nicht zu versäumen.

 

 

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